Sonstige Geräte

© Roman Beyer
15.03.2006


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HF-Generator von SIEMENS & HALSKE
 
Bei EBAY habe ich einen HF-Generator von Siemens & Halske, Baujahr 1941 ersteigert. Nach einigen Instandsetzungsarbeiten ist er nun wieder voll funktionstüchtig. Bestückt ist er mit 2x AC2 und 1x RGN 354. Der Frequenzbereich geht von 80KHz bis 30MHz in 6 Bereichen. Allerdings hatte ich keinerlei Unterlagen zu dem Gerät. Die Mitarbeiter des Siemens-Archivs waren sehr hilfsbereit, und nach kurzer Zeit flatterte per Post eine Bedienungsanleitung nebst Schaltplan auf meinen Tisch. Daran können sich andere grosse Firmen ein Beispiel nehmen! Es handelt sich hier um den „Empfänger-Prüfgenerator“, „Rel. Send. 22a“, 80kHz bis 28Hz. Ein Typenschild ist nicht vorhanden. In einer Ausgabe der „Funktechnik“ von 1951 habe ich eine Abbildung von diesem Gerät gesehen. Es wurde dort mit 3W411 bezeichnet.
Allerdings muss ich den Lack noch einmal erneuern. Ich habe einfachen Color-Lack aus dem Baumarkt verwendet. Beim Original allerdings wurde Schrumpflack benutzt. Das muss ich noch nachbessern. Auch das S&H-Logo fehlt noch.

HF-Generator im Originalzustand    HF-Generator mit Color-Lack
Nachtrag vom 09.05.2007:
Das S & H-Logo habe ich mittlerweile und angebracht. Man kann es fast nicht glauben, aber ich benutze dieses Gerät tatsächlich noch für die Reparatur alter Radios. Da die Bedienungsanleitung nebst Schaltplan für dieses Gerät nur schwer beschaffbar ist, biete ich sie hier zum Herunterladen als PDF-Datei an.

Ein kultiges „Multimeter“

Von Karl Krüger, DM2AEB habe ich Ende der 70iger Jahre u.a. ein Messgerät bekommen, welches bei ihm als S-Meter im Einsatz war. Weil es ein kultiges Gerät ist, habe ich mich nie davon getrennt. Nun war es aber an der Zeit, dieses Gerät etwas aufzupolieren. Leider habe ich wieder mal versäumt, vorher ein Foto vom alten Zustand zu machen. Jedenfalls war es nicht mehr gut anzusehen. Die Frontblende habe ich wieder mit Hammerite Silbergrau-Hammerschlag lackiert. Die Messingschilder an der Frontplatte waren nicht mehr vorhanden, ich habe sie neu angefertigt. Sie müssen nun noch graviert werden. Das Holzgehäuse musste an einigen Stellen geleimt werden. Danach habe ich es mit reichlich Wachs poliert. Das Messingschild auf dem Deckel ist als Einziges noch original. Im Ganzen ist das Messgerät ein schönes Schmuckstück für die Vitrine geworden – wenn ich denn eine hätte.

Multimeter Multimeter Multimeter



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