Geschichtliche Entwicklung des Röntgenröhrenwerks Rudolstadt


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Rudolstadt um 1979
           
Rudolstadt um 1979 (Quelle:Rörix Fertigungsprogramm 1979)



(Quelle: http://www.med-archiv.de )
1919 wurde von Alfred Ungelenk und Otto Kiesewetter eine oHG zur Erzeugung von medizinischen Röntgen- und Vakuumröhren gegründet. Im Jahre 1920 ging daraus die "Phönix Gmbh", Glastechnische Werkstätten unter Leitung von Max Anderlohr hervor. 1923 wurde das Unternehmen in "Phönix Röntgenröhrenfabrike AG" umbenannt. Die Phönix AG wurde 1932 in die  Siemens-Reiniger-Werke AG (SRW) unter dem Namen "Siemens-Reiniger-Werke AG, Röntgenröhrenwerk Rudolstadt" überführt. Ab 1935 waren die Phönix-Werke weltweit führend in der Herstellung von Röntgenröhren.
1947 wurde das Werk von den Russen zum Volkseigenen Betrieb erklärt.
Meine Recherchen ergaben eine Lücke zwischen 1947 und 1961. Da das Werk 1961 den Namen "VEB Röhrenwerk Rudolstadt" erhielt, vermute ich, dass die Produktion bis 1961 unter der Marke "Phönix" lief. Ab 1961 taucht nur noch die Marke "Rörix" im Zusammenhang mit Rudolstadt auf. Ich nehme an, dass sich die DDR-Führung von der Kriegs- und Vorkriegsgeschichte, und somit auch von sämtlichen Verbindungen des Werks zu Siemens lossagen wollte.
1991 übernahm Siemens wieder das Werk als "Siemens Röntgenwerk GmbH"

Röhrenherstellung in Rudolstadt in den 70iger Jahren
(Quelle der Fotos:Rörix Fertigungsprogramm 1979)

Schmelzen auf der Drehbank
An-/Abschmelzen auf der Glasdrehbank

Montage und Evakuierung
Montage und Evakuierung

Montage
Montage einer Grobstruktur-Röntgenröhre

Anschmelzen der Katode
Anschmelzen der Katode





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